
Die
erbitterte Auseinandersetzung um eine weitere Elbvertiefung
gerät in die entscheidende Phase. Die
Planfeststellungsbehörden Wasser- und Schifffahrtsdirektion
Nord in Kiel und die Behörde für Wirtschaft und
Arbeit in Hamburg mussten gerade erst auf die bereits dritte
Planänderung der neunten Elbvertiefung hinweisen, die ab Ende
dieses Monats öffentlich ausgelegt wird.
Daran wird deutlich, wie fehler- und lückenhaft die bisherigen
Unterlagen und Planungen waren und sind.
„Zu diesem Zeitpunkt sind Kompromisse und
Zugeständnisse absolut kontraproduktiv und
peinlich“, empört sich Ulrich Schröder.
Er verweist auf die einstimmigen Beschlüsse des Kreistags und
des Rates der Stadt Cuxhaven gegen jede weitere Elbvertiefung. Diese
eindeutigen parlamentarischen und öffentlichen Bekundungen
dürfen auf keinen Fall aufgeweicht werden. Die
größte bisher geplante Elbvertiefung,
übrigens von der damaligen rotgrünen Bundesregierung
vor sechs Jahren beschlossen, darf nicht wie auf einem orientalischen
Basar verhandelt werden.
Noch nicht einmal die Schäden der letzten Elbvertiefung sind
behoben, das Beweissicherungsverfahren läuft zudem noch bis
Ende 2014.
Bernd Jothe von den GRÜNEN kann sich gern die Mühe
machen, Walter Feldt nach Cuxhaven einzuladen, um mit ihm dessen
Vorschlag für eine kleine Elbvertiefung zu diskutieren. Die
Elbvertiefungsgegner wird er sicherlich nicht auf seiner Seite haben.
Die konzentrieren sich darauf, über die einspruchsberechtigten
Umweltverbände mit einer Klage das gesamte Projekt zu Fall zu
bringen.
„Das Wahnsinnsprojekt Elbvertiefung muss ohne Wenn und Aber
verhindert und zu den Akten gelegt werden“, betont Ulrich
Schröder. Ulrich
Schröder aus Cuxhaven
