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RaBoe/Wikipedia (//commons.wikimedia.org/wiki/File:Cadenberge_bahnhof.jpg)

Cadenberge: Corona an Grundschule

Nach der Erkrankung eines Cadenbergener Grundschulkindes, zeigt sich der Ortsverband DIE LINKE. Hadeln-Osteland besorgt: „Der Umgang des Landkreises war intransparent, Eltern und Lehrer werden mit ihren Sorgen alleine gelassen“.

Viele Eltern zeigten sich nach den Schulöffnungen sehr erleichtert. Für viele waren Berufstätigkeit, Homeoffice und Homeschooling nur sehr schwer unter einen Hut zu bringen. Nun zeigen sich jedoch die ersten Konsequenzen der Aufnahme des Schulbetriebs. DIE LINKE. Hadeln-Osteland zeigt sich wenig verwundert, dass es nun zunächst die Grundschulen im Landkreis von Covid-19 betroffen sind, ein Mindestabstand sei gerade bei Grundschüler*innen schwierig durchzusetzen. Viele Grundschulklassenräume seien auch zu klein und nicht immer gut zu lüften. „In diesen Fällen zeigt sich der Investitionsstau in unserer Bildung und leider fehlt den Kommunen der finanzielle Ausgleichsspielraum“, erklärt Nadije Memedi.

Der Cadenbergener Rolf Geffken kritisiert den Umgang des Landkreises mit den Corona-Fällen: „Die Ablehnung von Gegenmaßnahmen des Landkreises wegen mangelnder Kapazitäten ist absolut nicht nachvollziehbar. Auch die mangelnde Transparenz ist ein Unding. Es kann nicht sein, dass der Fall in Cadenberge erst durch eine Mutter öffentlich gemacht wird.

DIE LINKE Hadeln-Osteland fordert eine vorübergehende Schließung der Schule bis Schüler*innen und Lehrer*innen getestet sind. „Generell muss den Lehrer*innen über 60 und denjenigen, die mit Personen aus den Risikogruppen zusammenleben, ein Recht auf Homeoffice ermöglicht werden. Wir halten es auch für sinnvoll, dass schon jetzt Vorbereitungen für die zweite Welle getroffen werden, d.h. Lehrer*innen müssen fit gemacht werden für den Online-Fernunterricht. Seitens der Landesschulbehörde muss sichergestellt werden, dass die Chancengleichheit der Kinder und Jugendlichen gewahrt bliebe. Das Homeschooling habe die soziale Ungleichheit zwischen den Schüler*innen nämlich verstärkt, kritisiert DIE LINKE. Hadeln-Osteland.