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Dietmar Buttler

Hochsicherheitstrakt am Deich?

Seit circa 20 Jahren ist der Wolf mittlerweile wieder heimisch in Deutschland. Manchen Menschen zur Freude - manchen Menschen zum Leid! Wölfe sind „Fleischfresser“ und können nun einmal nicht zwischen Nutztieren und Wildtieren unterscheiden. Somit ist ein Interessenkonflikt z. B. zwischen Schäfern und durch „Schutzmaßnahmen“ betroffenen Bürgern in der Regel vorprogrammiert!

Seit circa 20 Jahren ist der Wolf mittlerweile wieder heimisch in Deutschland. Manchen Menschen zur Freude - manchen Menschen zum Leid! Wölfe sind „Fleischfresser“ und können nun einmal nicht zwischen Nutztieren und Wildtieren unterscheiden. Somit ist ein Interessenkonflikt z. B. zwischen Schäfern und durch „Schutzmaßnahmen“ betroffenen Bürgern in der Regel vorprogrammiert!

Cornelia Buttler – Vorsitzende Der Linken im Kreis Cuxhaven hierzu:„Der Deichverband Osterstader Marsch hat kürzlich an der Weser südlich von Bremerhaven auf ein Zaunprojekt von 18 Kilometern Länge errichten lassen. Der Zaun hat eine Höhe von 1,50 Meter und ist stromführend! Mit cirka 400 000 Euro wurde dieses Projekt vom Land Niedersachsen gefördert. Somit scheinen aktuell von Bremerhaven bis Bremen die Schafe vor Wölfen nahezu sicher. Schäfer, Deichverband und „Wolfsbüro“ sollen nun fünf Jahre dieses Projekt testen. Viele betroffenen Menschen allerdings fühlen sich erheblich eingeschränkt bzw. gestört.“

Buttler weiter:“Letztlich wurden die betroffenen Anwohner schlicht nicht über die starken Einschränkungen in Bezug Begehung auf dem Deich und Deichvorland informiert und somit vor vollendeten Tatsachen gestellt! Berücksichtigt wurden auch die Rehe nicht, die im Frühling ihre Jungen groß ziehen. Bei Beobachtungen wurde festgestellt, daß die Rehe aus dem Vordeichland kommend, die Hürde von 1,50 Meter nicht überwinden konnten. Sicherlich ist so eine Förderung in Bezug Akzeptanz der Wölfe kaum zu erreichen. Eine kreative Lösung sieht wirklich anders aus. Deichverbandsgeschäftsführer Thomas Ströer sollte somit in diesem Zusammenhang als erste Maßnahme schnellstens in die öffentliche Sitzungen der betroffenen Gemeinderäte eingeladen werden!“