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Lidl-Neubau in Otterndorf – DIE LINKE fordert sofortigen Stopp der Bebauungspläne

Der Kreisverband Cuxhaven der Partei DIE LINKE bezeichnet die Vertreibung alteingesessener Einwohner Otterndorfs durch den geplanten Neubau des Lidl-Marktes als einen Skandal erster Ordnung.

Die Betroffenen tragen jetzt das Risiko, das ihnen durch die verantwortlichen Kommunalpolitiker aufgebürdet wurde. Es ist völlig inakzeptabel, wenn diese die Mieter jetzt ausgerechnet auf Beschwerden und Eingaben zum Bebauungsplan verwiesen werden. Immerhin war es der Rat, der durch seinen Aufstellungsbeschluss überhaupt erst die Grundlage für das jetzige Verfahren geschaffen hat. Die Entscheidungsträger hätten wissen müssen und ahnen können, welche Folgen der Abriss der Häuser für die darin wohnenden Menschen haben würde. Es ist wohlfeil, diese Menschen jetzt der "Gnade" des Grundeigentümers und der Großzügigkeit des Discounters zu überantworten und nur noch über "mögliche Entschädigungen" zu reden. Noch v o r Abfassung eines solchen Beschlusses hätte sich die Gemeinde mit den Betroffenen zusammensetzen müssen. Der jetzt vermutlich wieder kommende Einwand angeblich bedeutsamer "Arbeitsplätze" zieht nach Überzeugung der Partei DIE LINKE in mehrfacher Hinsicht nicht:

1. Durch die bloße "Drehung" des Lidl-Marktes entstehen keine neuen Arbeitsplätze. Zudem: Lidl bietet wie auch andere Discounter praktisch kaum Vollzeitarbeitsverhältnisse an. Gerade die Discounter haben entscheidend zum Abbau von Vollzeitarbeitsverhältnissen beigetragen.
2. Der Markt ist nicht neu und niemand erhebt Einwände gegen den jetzigen Standort. Schon deshalb kann die blosse "Drehung" des Marktes nicht von so zentraler Bedeutung sein, dass dabei der Abriss wertvoller Wohnhäuser in Kauf genommen wird.

Die Verantwortlichen sollten sich unverzüglich ihren Fehlern stellen und jetzt noch größeren Schaden abwenden helfen, indem der gesamte Planungsprozess gestoppt wird.

Kreisverband DIE LINKE Cuxhaven

 


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