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SoVD fordert solidarische Pflegevollversicherung

Die „Cuxhavener Nachrichten“ hatten jüngst über zwei sehr wichtige gesamtgesellschaftliche Probleme berichtet: Zum Einen ging es um das Thema Rente („Sozialverband: Gerechte Rente für alle“), zum Anderen stand die Pflege im Fokus („Regierung will mehr für Pflegekräfte tun“; „Wenn die Pflege krank macht“).

Damit auch zukünftig für alle Beteiligte eine akzeptable Pflege möglich ist, fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) eine bessere Bezahlung der Fach- und Hilfskräfte, deutlich mehr Personal in den Pflegeeinrichtungen sowie eine solidarische Pflegevollversicherung.

Der Hauptgrund für diese Forderung liegt darin begründet, dass die Hauptlast der Pflege auf den Schultern pflegender Angehöriger liegt, die dabei oft an ihre körperlichen, seelischen und oft auch finanziellen Grenzen geraten. Dadurch wächst die Gefahr, dass diejenigen, die sich viele Jahre um ihre Angehörigen gekümmert haben, selbst in Bedrängnis geraten. „Im Alter haben sie dann selbst oftmals keine ausreichende Rente und sind zumindest teilweise auf staatliche Hilfen angewiesen,“ gibt Dr. Heiner Maßmann, 2. Vorsitzender des SoVD Nordholz, zu bedenken. Folglich muss es zu einer Neuausrichtung der Versicherung kommen. Gute Pflege ist ohne Wenn und Aber eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe!

Der Sozialverband Deutschland hat sich deshalb das Ziel gesetzt, eine solidarische Pflegevollversicherung einzuführen, die das gesamte Pflegerisiko abdeckt. Diese solidarische Bürgerversicherung würde sämtliche Leistungen zur Pflege und Betreuung abdecken, die notwendig, wirtschaftlich und zweckmäßig sind. Nur dadurch ist gewährleistet, dass die Pflegeversicherung auch morgen noch auf einem stabilen Fundament ruht. Denn eins hat für Dr. Maßmann allergrößte Bedeutung: „Alle Menschen, die ein Leben lang gearbeitet und eine durchschnittliche Rente erworben haben, sollen wegen der Kosten der Pflegebedürftigkeit nicht zum Sozialamt gehen müssen!“


Sprechstunde und Beratung für Menschen im Sozialleistungsbezug. Schwerpunkt ist SGB II, aber auch zu anderen Fragen wie Kindergeld, Sozialhilfe oder Menschen mit Behinderung versuchen wir zu helfen.

Neben der Sprechstunde bieten wir auch an, Euch als Beistand zu begleiten und geben Hilfe bei der Suche nach einem Anwalt, der Eure Interessen auch vor Gericht durchsetzen kann.

Donnerstags 16-18:00 im Regionalbüro DIE LINKE Cuxhaven

Kontakt: Jan Hamann 015146238842 / janhamann.buergerbahnhof@gmx.de