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Dietmar Buttler

Stromsperrungen verhindern: Antrag Der Linken wird im „Sozialausschuss“ behandelt“!

Zur kommenden Sitzung des Ausschusses Soziales, Familien, Gesundheit und Gleichstellung am 16. Juni 2020 steht im Kreishaus u. a. der Antrag der Fraktion Der Linken zum Saarbücker 4-Punkte-Modell zur Verminderung von Strom-, Gas- und Wassersperrungen durch Grundversorger im Land Cuxhaven auf der Tagesordnung.

Dietmar Buttler – DIE LINKE – Mitglied im Ausschuss „Soziales“ des Kreistages Cuxhaven hierzu:

„Auf eine offizielle Anfrage der Fraktion DER LINKEN im Kreistag Cuxhaven (März 2019) erteilte das Büro "Konzernkommunikation" der EWE AG Oldenburg der Kreisverwaltung bzw. somit Der Linken keine Auskunft über die konkrete Anzahl der durchgeführten Energiesperren im Kreis Cuxhaven. Mitgeteilt wurde derzeit der Fraktion Der Linken offiziell (!) lediglich: Für das EWE-Grundversorgungsgebiet zwischen Elbe und Ems wurden 2018 insgesamt 7500 Sperrungen durchgeführt. Hiervon 75 % Strom- und 25 % Gassperrungen.

Wir konnten somit bis November 2019 (!) für den Kreis Cuxhaven lediglich Schätzungen abgeben! Das auch im Cuxland Familien und Einzelhaushalte betroffen waren und sind – stand und steht außer Frage. In November 2019 fand offensichtlich in Bezug des Antrages Der Linken ein Briefverkehr zwischen der EWE AG Oldenburg und der Verwaltung Cuxhaven statt. Hieraus geht eindeutig hervor: Jährlich werden ca. 180 000 Mahnungen mit Sperrandrohungen versendet. Im Keis Cuxhaven wurden ca. 16 000 Mahnungen verschickt! Letztlich wurden ca. 600 Haushalte im Kreis gesperrt.

Die Fraktion DER LINKEN im Kreistag Cuxhaven sieht selbsverständlich auch weiterhin die Dringlichkeit - zur Vermeidung der dieser stillen Katastrophen Stromsperren bzw. Wassersperrungen im Kreis Cuxhaven – zukünftig im Rahmen des „Saarbrücker-Vier-Punkte-Modells zu agieren. Und selbstverständlich bleiben wir dabei: Solange die derzeitigen Mehrheitsverhältnisse im Bundestag eine soziale Energiepolitik nicht möglich machen - sprich z. B. Strom-, Gas und Wassersperrungen verbieten - ist um so mehr das Engagement auf kommunaler Ebene wichtig.“

(siehe auch entsprechende Artikel auf diesen Seiten!)

Zur Erklärung: www.saarbruecken.de/rathaus/presse_und_online/artikeldetail/article-5d079138db07a