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Was tun gegen „Defender 20“!?

Das Militär-Großmanöver „Defender 2020“ und die Aufgaben der Garlstedter Kaserne stehen im Mittelpunkt der Kreisversammlung der Osterholzer LINKEN am Dienstag, 7. Januar. Das Treffen im Restaurant „Fidelio“, Bahnhofstraße 30, in Osterholz-Scharmbeck beginnt um 19 Uhr und ist öffentlich.

Diskutiert werden soll auch darüber, wie gemeinsam mit weiteren Friedenskräften Widerstand organisiert werden kann, wenn im Frühjahr die Panzer durch den Landkreis rollen.

Die Streitkräfte der USA führen das Großmanöver mit Beteiligung weiterer NATO-Staaten und der Bundeswehr durch. Ein Manöver dieser Größenordnung hat es seit 25 Jahren nicht mehr gegeben. Die Militärs wollen damit unter Beweis stellen, dass es möglich ist,­ in kurzer Zeit große Mengen an Panzern und Soldaten quer durch Europa an die russische Grenze zu transportieren.

Die Verlegung der Truppen durch Deutschland und damit auch die Einbeziehung von Bundeswehrstandorten wird schwerpunktmäßig von April bis Mai stattfinden. Als so genannte Convoy-Support-Zentren fungieren die Standorte Garlstedt und Burg in Sachsen-Anhalt sowie der Truppenübungsplatz Oberlausitz als Support Zentrum.

Die Osterholzer LINKEN kritisiert das Großmanövers an der Grenze zu Russland und die herausgehobene Funktion der Logistikschule der Bundeswehr. Die Linksfraktion im Deutschen Bundestag hat erfahren, dass es neben der Transportlogistik auch explizit um Kämpfe und Kampfvorbereitung gehen soll. „Kampf, Kampfunterstützung und Führung – in Deutschland, Polen und Litauen“, werden in Unterlagen des Verteidigungsausschusses als Schwerpunktbereiche für die Beteiligung der Bundeswehr genannt.