8. März – Internationaler Frauenkampftag
Seit über 100 Jahren gehen Frauen weltweit am 8. März auf die Straße. Der Internationale Frauenkampftag entstand aus den Kämpfen von Arbeiterinnen Anfang des 20. Jahrhunderts – für bessere Arbeitsbedingungen, für das Wahlrecht, für politische und soziale Teilhabe. 1910 schlug die Sozialistin Clara Zetkin auf der Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz einen internationalen Frauentag vor. Ein Jahr später wurde er erstmals begangen.
Was damals erkämpft wurde, war historisch: das Frauenwahlrecht, Arbeitsrechte, mehr Selbstbestimmung. Doch Gleichberechtigung ist bis heute nicht erreicht.
❗ Frauen verdienen im Schnitt weniger. ❗ Sie leisten den Großteil unbezahlter Sorgearbeit. ❗ Gewalt gegen Frauen ist bittere Realität. ❗ Selbstbestimmung über den eigenen Körper wird immer wieder infrage gestellt.
Der 8. März ist deshalb kein Feiertag zum Gratulieren – sondern ein Tag des Widerstands. Ein Tag, an dem wir klar sagen: Der Kampf für Gleichstellung, soziale Gerechtigkeit und echte Gleichberechtigung geht weiter.
Für uns als Die Linke ist klar: Feminismus heißt soziale Frage stellen. Gute Löhne, sichere Renten, kostenfreie Bildung, Schutz vor Gewalt und volle Selbstbestimmung – dafür stehen wir.
Solidarisch. Laut. Unbequem.
Heute und an jedem anderen Tag.
